Berechnen Sie Reifendurchmesser, Umfang, Flankenhöhe und Umdrehungen pro km/Meile in metrischen und imperialen Einheiten.
Der Reifenumfangs-Rechner ist ein grundlegendes Ingenieurwerkzeug, das alle Faktoren rund um Reifengröße und Drehbewegung präzise misst und berechnet. Er liefert nicht nur den Umfang, sondern auch Durchmesser, Flankenhöhe und Umdrehungen pro Kilometer – unverzichtbare Daten für Navigation, Tacho-Kalibrierung und mechanische Fahrzeugeinstellungen.
Mathematisch multipliziert das Tool den Reifendurchmesser mit π (ca. 3,14159) und verarbeitet dabei sowohl metrische als auch imperiale Einheiten. Der Durchmesser wird aus Felgengröße (Zoll → mm), Querschnittsbreite und Querschnittsverhältnis berechnet. Flankenhöhe und Umdrehungen pro Kilometer werden als abgeleitete Größen ausgegeben.
Geben Sie die Reifengröße ein, um Durchmesser, Umfang, Flankenhöhe und Umdrehungen pro km zu berechnen.
Flankenhöhe = Breite × (Querschnittsverhältnis / 100). Reifendurchmesser = (Felgendurchmesser × 25,4) + (Flankenhöhe × 2)
Ergebnisse werden in metrischen und imperialen Einheiten angezeigt. Verwenden Sie dies, um Reifengrößen vor dem Kauf zu vergleichen.
Der Durchmesser setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Felge × 25,4 (Zoll in mm) plus zweimal die Flankenhöhe, wobei Flanke = Breite × Querschnittsverhältnis/100. Rechenbeispiel für 245/40R18: Flanke = 245 × 0,40 = 98 mm, Durchmesser = 18 × 25,4 + 2 × 98 = 457,2 + 196 = 653,2 mm, Umfang = 653,2 × π ≈ 2.052 mm. Jede volle Umdrehung legt damit rund 2,05 m zurück.
Umdrehungen pro Kilometer ergeben sich aus 1.000.000 / Umfang_mm; der 245/40R18 dreht etwa 487-mal pro km (≈ 784-mal pro Meile). Ein häufiger Fehler ist, den Felgendurchmesser mit dem Reifendurchmesser gleichzusetzen — die Felge ist nur das Rad, die beiden Flanken kommen noch dazu. Das Querschnittsverhältnis ist ein Prozentwert der Querschnittsbreite und keine absolute Zahl: Eine breitere Ausführung desselben Verhältnisses ergibt eine höhere Flanke und damit auch einen größeren Gesamtdurchmesser.
Diese geometrischen Werte basieren auf dem unbelasteten Nenndurchmesser gemäß ISO/ETRTO; die von Herstellern veröffentlichten "Umdrehungen pro km" beziehen sich auf den belasteten Radius und liegen einige Prozent höher, weil die Aufstandsfläche die Unterseite des Reifens abflacht. Luftdruck, Beladung und selbst die Geschwindigkeit (Fliehkraftdehnung bei hohen Drehzahlen) verschieben den tatsächlichen Rollumfang gegenüber der statischen Berechnung.