Vergleichen Sie die Drehzahl von bis zu 4 verschiedenen Reifengrößen bei einer gegebenen Geschwindigkeit.
Der Drehzahlvergleicher ist ein Multi-Simulationstool, das die gleichzeitige Nebeneinanderanalyse verschiedener Reifengrößen bei identischer Fahrgeschwindigkeit ermöglicht. Durch direkten Vergleich von bis zu vier Reifenspezifikationen liefert er datenbasierte Entscheidungsgrundlagen anstelle von Schätzungen, wenn mehrere Optionen zur Auswahl stehen.
Das System führt Echtzeit-Parallelberechnungen für bis zu vier Reifenspezifikationen durch. Es leitet die Umdrehungen pro Kilometer aus dem Reifenumfang ab und berechnet dann die Motordrehzahl auf Basis von Übersetzungsverhältnis und Reifenumfang. Alle Ergebnisse werden gleichzeitig in einer vergleichenden Tabelle angezeigt, die Geschwindigkeits-Drehzahl-Kurven für jede Reifengröße darstellt.
Geben Sie bis zu 4 Reifengrößen ein und stellen Sie eine Fahrgeschwindigkeit ein, um die Drehzahl aller Größen gleichzeitig zu vergleichen.
Reifen mit größerem Durchmesser führen bei gleicher Geschwindigkeit zu niedrigerer Drehzahl, was den Kraftstoffverbrauch auf Autobahnen verbessern kann.
Verwenden Sie dieses Tool, um mehrere Reifenoptionen zu vergleichen und die beste Größe für Ihre Fahrbedürfnisse zu finden.
Die Raddrehzahl folgt der Formel: U/min = (km/h × 1.000.000) / (Umfang_mm × 60). Rechenbeispiel: Ein 225/45R17 hat einen Durchmesser von 634,3 mm und einen Umfang von 634,3 × π ≈ 1.992,7 mm; bei 100 km/h dreht er (100 × 1.000.000) / (1.992,7 × 60) ≈ 836 U/min am Rad. Mit der Gesamtübersetzung des Antriebsstrangs ergibt sich daraus die Motordrehzahl.
Beim Vergleich von Kandidaten wird die Geschwindigkeit konstant gehalten; nur der Umfangswert ändert sich. Das Verhältnis der Raddrehzahlen zweier Reifen entspricht damit einfach dem Kehrwert ihrer Umfangsverhältnisse. Ein häufiger Fehler ist der Vergleich von Reifen bei unterschiedlichen angenommenen Geschwindigkeiten — stets auf eine gemeinsame Referenzgeschwindigkeit normieren. Die Motordrehzahl hängt zusätzlich von Getriebe- und Achsübersetzung ab: Zwei Reifen mit identischem Umfang ergeben gleiche Raddrehzahlen, doch der Motorwert verschiebt sich je nach eingelegtem Gang.
Für genaue Ergebnisse sollte der belastete Rollumfang anstelle des geometrischen Nominalwerts verwendet werden: Reifenhersteller veröffentlichen "Umdrehungen pro km/Meile", die bereits etwa 3 % Verformung einberechnen und vom berechneten Nominalwert abweichen. Wenn das Profil von etwa 8 mm Neureifen-Tiefe bis auf das gesetzliche Minimum von 1,6 mm abgenutzt ist, schrumpft der Durchmesser um rund 13 mm, und die Raddrehzahl bei konstanter Geschwindigkeit steigt um etwa 1 % — eine kleine, aber messbare Drift über die Reifenlebensdauer.